, Sandy Schuler

Jüngere Generation löst die ältere ab

An den Clubmeisterschaften, die den Saisonabschluss besiegeln, konnte sich die jüngere Gene-ration behaupten. Eine Titelverteidigung gab es weder bei den Männern noch bei den Frauen.

Am Freitagabend starteten traditionsgemäss die Herren in ihre Gruppenspiele. In denen setzten sich die Favoriten jeweils durch und sicherten sich den Gruppensieg: Christoph Neff, Sven von Holzen, Tim Barmettler und Lukas Henzi. Als jeweils Zweitplatzierte in der Gruppe lauerten Marcel Helfenstein, die Brüder Simon und Florian Röösli und Philipp Broquet. Christoph Neff, der letztjährige Titelgewinner, musste in der Begegnung mit Simon Röösli über drei Sätze, sicherte sich aber den Sieg. Tim Barmettler setze sich gegen Florian Röösli klar in zwei Sätzen durch. Anders erging es Sven und Lukas. Sven musste Marcel Helfenstein in zwei eng umkämpften Sätzen den Sieg überlassen. Währenddessen lieferten sich Philipp Broquet und Lukas Henzi auf Feld 3 ein emotionsgeladenes Spiel. Broquet spielte clever und sicher, womit er die entscheidenden Punkte für sich entschied. Damit waren die Halbfinalspiele klar. Christoph Neff gegen Philipp Broquet und Marcel Helfenstein gegen Tim Barmettler.

Ballwechsel bis zur Erschöpfung

Im ersten Halbfinal behielt Barmettler gegen Helfenstein einen kühlen Kopf und holte sich mit einem ruhigen, konzentrierten Spiel seinen erstmaligen Einzug ins Finale. Der zweite Halbfinal entpuppte sich als echter Abnützungskampf. Neff und Broquet lieferten sich unglaublich lange Ballwechsel, da beide Spieler sehr sicher agierten und die gegenseitigen Angriffe abwehrten. Im dritten Satz konnte Broquet einen Punkteabstand sichern und damit auch den Einzug ins Finale. Ausgepowert brauchten beide Spieler zuerst eine Pause. Klar war nun, dass es keine Titelverteidigung geben würde.

Der kleine Final konnte nicht mehr ausgespielt werden, da Neff aufgrund von Rückenproblemen Forfait gab. Damit holte sich Helfenstein den 3. Rang. Im Final trafen nun Barmettler und Broquet aufeinander – ein Generationenduell. Die Sätze waren beides Mal zu Beginn sehr ausgeglichen, aber Barmettler konnte gegen Ende mehr Kraftreserven mobilisieren und sicherte sich in 21:16 und 21:17 seinen ersten Clubmeistertitel.

Wiederholung des Vorjahresfinals

Nach einigen Jahren mit kleiner Besetzung bei den Damen konnte dieses Jahr mit zwei 5er Gruppen in den Samstag gestartet werden. Es setzen sich die beiden Favoritinnen durch. Sandy Schuler und Jasmine Eberle trafen einmal mehr am späteren Nachmittag im Final aufeinander. In den kleinen Final kämpften sich zwei erfahrene Comeback-Spielerinnen. Andrea Pargger sowie Silvia Engelberger kehren nach längerer Pause zurück und bewiesen in den Gruppenspielen, dass ihr Badmintonkönnen keineswegs verstaubt ist. Sie lieferten ein spannendes Spiel. Am Ende durfte sich Engelberger in zwei Sätzen über den dritten Platz freuen. Am späteren Nachmittag starteten Schuler und Eberle in den Final. Die beiden Spielerinnen kennen sich gut und zeigten ausgeglichene, lange Ballwechsel. Den ersten Satz konnte sich Eberle mit ihrem angriffigen Grundlinienspiel mit 21:17 sichern. Im zweiten Satz erwischte Schuler einen sehr guten Start, konnte den Vorsprung aber nicht verwalten. Eberle nutze ihre Chance und sicherte sich auch den zweiten Satz mit 21:18 und holte sich den Titel nach 2023 wieder zurück.

Herren:                                                                                        Damen:

1. Tim                                                                                          1. Jasmine
2. Philipp                                                                                    2. Sandy
3. Marcel                                                                                    3. Silvia
4. Christoph                                                                               4. Andrea
5. Sven                                                                                        5. Sidney
6. Simon                                                                                     6. Flavia
7. Florian                                                                                    7. Amritha
8. Lukas                                                                                      8. Mattea
9. Cyrill                                                                                        9. Luna
10. Fabio                                                                                    10. Alyssa
11. Yannis
12. Kai
13. Jesco
14. Christof
15. Khalil
16. Noel